Wir wohnen im Badischen, in der schönen Ortenau, zwischen Baden-Baden und Offenburg. Hier gibt es viele Baggerseen, das absolute Element von Labradoren. Wir haben aber auch vielseitige Geländeformen wie Laubwald, selbstverständlich auch Schwarzwaldtannen, und viel Wiesen und Baumfelder. Unser Haus liegt sehr ländlich am Ortsrand, so dass bei uns gleich hinterm Haus das Gelände anfängt.

Hunde begleiten uns, meinen Mann Hermann und mich, schon seit 1971. Was mir der Reitsport bedeutete, war für meinen Mann der Hundesport. Wir hatten verschiedene Rassen, hauptsächlich aber aus dem Bereich Schutzhunde. Als sein Rottweiler Rüde Asko (er war ein ausgebildeter Rettungshund für Trümmer und Fläche) im Jahr 2000 mit 11 Jahren wegen Krebs gehen musste, wussten wir nicht so richtig, ob wir wieder einen Hund in unser Haus holen wollten. Die Trauer war groß. Wir hielten es aber ohne Hund nicht lange aus.

Nach langen Diskussionen waren wir uns sicher: Es sollte kein Rottweiler sein, aber eine kräftige, große Rasse.

Wir fanden den Labrador!

Wir suchten einen Rüden, und verliebten uns dann in eine schokobraune Hündin

“Romy Du Domaine de la Colline” gew. 23.12.2000

Romy kam Ende Februar 2001 zu uns. Hermann hatte endlich wieder einen Hund. Er bildete Romy mit viel Freude und Fleiß in der Unterordnung und auf Fährte aus, so dass er mit ihr die Begleithundeprüfung am 13.10.2002 bestand. Danach ging es sofort mit Fährtenprüfungen weiter….

Ich war zwar immer noch beim Reitsport, dies änderte sich mit der Zeit aber immer mehr in Richtung „Hunde“. Daran war Romy „schuld“!

Ich meldete Romy, sie war inzwischen 25 Monate alt, zum Wesenstest an, den sie auch sicher bestand. Es folgten hervorragende Untersuchungsergebnisse, und der Formwert sowie die Zuchtzulassung. Der Zwingername „vom Illenauer Wald“ war unser Wunsch, und wir erhielten ihn auch.

Seit 2004 bin ich Züchterin im „Deutschen Retriever Club“ (DRC), der dem Dachverband „Verband für das Deutsche Hundewesen“ (VDH) und dem internationalen Dachverband für Hundezüchter „Fèdèration Cynologique Internationale“ (FCI)angehört.

Mein Zuchtziel sind gesunde, wesensfeste, arbeitsfreudige, und auch schöne Labradore mit viel Ausstrahlung.

Ich liebe den Typ Labrador, der sich bei der Arbeit als erfolgreich und absolut brauchbar erweist, aber auch auf Ausstellungen vom Erscheinungsbild und vom Charakter her überzeugt. Also ein Allrounder.

Ich bin überzeugt, dass es heute noch den „Dual-Purpose-Labrador“ gibt, und auch weiterhin geben muss.

Am 16.12.2004 war es dann soweit:

Romy hatte ihren ersten Wurf. Der A-Wurf war da, 10 Welpen, u. a. auch

„Asta vom Illenauer Wald“
 
Asta und ich
 
...und mit Asta fing für mich erst alles richtig an, der Virus „Labrador“ hatte mich voll erwischt.